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KWK-Anlagen

Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) produzieren Strom und nutzen die Abwärme für Heizzwecke.

Grundelement des Modells ist neben einer Investitionsförderung auch die Abnahme- und Vergütungsverpflichtung für den produzierten Strom durch den Netzbetreiber.

Betreiber von KWK-Anlagen erzeugen so ihren eigenen Strom. Dieser selbst produzierte Strom kann selber verbraucht und/oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die Messung erfolgt beim Eigenverbrauchsmodell mittels eines Zählers welcher Bezug und Einspeisung gleichzeitig erfassen kann. Selbst verbrauchter Strom wird von der Messung nicht erfasst. Wichtig ist bei diesem Modell deshalb, dass der Verbrauch möglichst gleichzeitig mit der Produktion stattfindet. Durch organisatorische Massnahmen (Steuerbare relevante Verbraucher wie Wärmepumpen, Wärmepumpenboiler, Kühlanlagen etc.) kann der Eigenversorgungsgrad und damit die nicht bezogene Strommenge massgeblich erhöht werden

Dokumente/ Tools/ Karten

Förderantrag KWK-Anlage-PDF, Stand 01.03.2020
  oder Onlineschalter
Bauabschlussbescheinigung KWK Bauabschlussbescheinigung, Stand 19.05.2020
Förderanteil Hautechnik Berechnungstool-ht-2015-02-19.xls
Merkblatt Heizband Rohrbegleitheizung
EBF Energiebezugsfläche Anleitung Energiebezugsfläche (EBF)
Lageplan Amtliche Vermessung, Landeskarte, Luftbilder
Baubewilligung Amt für Bau und Infrastriktir (ABI)
Gemeindeförderung Förderbroschüren
Anschlussbewilligung LKW www.lkw.li, Download: Netzte Strom/ Netzprovider Strom
   

Förderhöhe

Die Förderbeiträge für KWK-Anlagen setzen sich aus drei Elementen zusammen:

1. Investitionsbeitrag für elektrische Leistung

für die installierte elektrische Leistung CHF 400.- pro kWel für Anlagen von 1 bis höchstens 250 kWel. Bitte beachten Sie auch, dass hier die meisten Gemeinden diesen Beitrag bis zur Maximalgrenze von CHF 10‘000.- dazugeben. Das heisst, dass für Anlagen bis 25kWp CHF400.- pro kWp (Land 400.- und Gemeinde 400.-) als Einmalförderung möglich sind.

2. Stromvergütung

Feste Einspeisevergütung (Landtagsbeschluss 02.12.2020) für Anlagen, die bis spätestens 31.12.2021 ans Netz gehen oder nach marktorientiertem Preis (Der Strom kann soweit möglich selber verbraucht werden.)

3. Haustechnikanlage

Für die Anlage als Wärmeerzeuger wird analog zu Bewertung Förderung Haustechnikanlagen gefördert.Massgebend sind die beheizte Energiebezugsfläche und der Brennstoff. Mit Hilfe des Berechnungstools  können Sie Ihren individuellen Förderanspruch ermitteln. Massgebend bei der Förderung ist die Art der Haustechnikanlage sowie die Grösse des Bauobjektes.

Gemeindeförderung

Die Gemeinden in Liechtenstein leisten zusätzlich einen individuellen Beitrag zu den staatlichen Förderungen. Zusätzlich zu der Landesförderung erhalten Sie von den meisten Gemeinden eine Förderung von bis zu 100% der Landesförderung bis zur jeweiligen Höchstgrenze. Bitte fragen Sie in Ihrem konkreten Fall direkt bei Ihrer Gemeinde an.

Vorbehaltlich etwaiger Änderungen, welche die Gemeinden vornehmen, finden Sie die Fördersätze / Gemeindehöchstgrenzen/ etc. meist auf deren Webseiten in der Förderbroschüre: weiterlesen...

Auflagen/ Voraussetzungen/ Wichtige Hinweise

15.03.2021

Auflagen

  • Es sind ausschliesslich neue, dem aktuellsten Stand der Technik entsprechende Anlagen und Anlagenkomponenten sowie Geräte einzusetzen.
  • Die Warmwasseraufbereitung hat primär mit der geförderten Haustechnikanlage, thermischen Sonnenkollektoren oder einem Wärmepumpenboiler zu erfolgen. Reine Elektroboiler sind bei geförderten Anlagen nicht gestattet. Haustechnikanlagen müssen den Wärmebedarf im Auslegepunkt ohne Elektroheizregister decken können. 
  • Elektrisch betriebene Rohrbegleitheizungen und Warmwasser-Zirkulationssysteme sind mit einer Schaltuhr, im Idealfall über eine allpolige Trennstelle (Steckdose) anzuschliessen. Dies weil Rohrbegleitheizungen grosse Stromverbraucher sind und zielgerichtet betrieben werden sollten. Besteht eine Trennstelle (Steckdose), kann eine Verbrauchsmessung erfolgen und bei unnötigem Betrieb/ Serviceeinsatz ganz einfach ausgesteckt werden.
  • Für die Warmwasserumwälzung sind Umwälzpumpen Energieeffizienzklasse A (EEI ≤ 0.23) einzubauen. Bei Einbau einer Umwälzpumpe, die nicht der Energieeffizienzklasse A (EEI ≤ 0.23) entspricht, wird der Förderbeitrag um CHF 300.- pro Pumpe reduziert.
  • Die Heizungs- und die Warmwasseranlagen sind inkl. aller Verteilleitungen mit einer durchgehenden Wärmedämmung zu versehen. Die minimalen Dämmstärken sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Rohrnennweite Zoll     λ > 0,03 W/mK λ ≤ 0.03 W/mK
DN   bis ≤ 0.05 W/mK  
10-15 3⁄8" - 1⁄2" 40 mm 30 mm
20-32 3⁄4" - 1 1⁄4" 50 mm 40 mm
40-50 1 1⁄2" - 2" 60 mm 50 mm
65-80 2 1⁄2" - 3" 80 mm 60 mm
100-150 4" - 6" 100 mm 80 mm
175-200 7" - 8" 120 mm 80 mm

Verwirkung des Anspruches 

Der Anspruch auf Ausrichtung von Förderbeiträgen erlischt, wenn mit den Massnahmen begonnen wird, bevor eine rechtskräftige Zusicherung der Förderbeiträge vorliegt.

Nicht gefördert werden Haustechnikanlagen, wenn sie als Zusatzheizung zu einer an sich ausreichenden (monovalenten) Heizung dienen.

Projektverfasser/in

Die Förderbeiträge werden nur dann ausgerichtet, wenn eine fachkundige Planung und Ausführung der Massnahmen gewährleistet ist.

Befristung

Die Zusicherung der Förderung ist gemäss Art. 25 EEG befristet. Die Massnahme ist binnen eines Jahres ab der Entscheidung über die Gewährung von Förderbeiträgen zu beginnen und binnen zwei Jahren abzuschliessen.

Zwingende andere Vorschriften

Die Massnahme wird nicht gefördert, wenn sie  aufgrund anderer gesetzlicher Vorschriften gem. Art 4. Abs. 2a) EEG zwingend vorgeschrieben ist (z.B. Überbauungsplan, Klimaanlage, Schwimmbadbeheizung, Umnutzung etc.).

Ansprechpersonen