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Kopfläuse

Definition

Kopfläuse sind Menschenparasiten, die nicht durch Haustiere übertragen werden. Läuse gehören zur Gattung der Insekten. Sie nisten sich in allen behaarten Körperstellen ein und ernähren sich vom Blut des Wirts.
Die Eier (Nissen) legen sie etwa einen halben Zentimeter über der Haarwurzel und kleben sie an die Haare. Die Lebensspanne einer Laus beträgt durchschnittlich 30 Tage. Aufgrund der vielen Kontaktmöglichkeiten bei Kindern in Schule oder Kindergarten, ist das Ansteckungsrisiko besonders gross.

Ursache

Grundsätzlich hat der Läusebefall nichts mit schlechter Hygiene zu tun. Läuse nisten sich auch in sauberem Haar ein. Schlechte Hygiene jedoch fördert den Läusebefall.
Die Übertragung erfolgt durch engen Körperkontakt (Haarkontakt); nicht auszuschliessen ist die indirekte Übertragung über Gegenstände, die kurz vorher mit befallenem Kopfhaar in Berührung gekommen sind (z.B. Kämme, Bürsten, Bettwäsche, Hüte, Spielzeuge, Kleider etc.).

Beschwerden

Nach einem Erstkontakt mit Kopfläusen kommt es etwa nach vier bis sechs Wochen zu Juckreiz und Kribbeln der Kopfhaut und der Haut. Die Stiche der Kopfläuse, beziehungsweise die Speichelenzyme der Laus, verursachen den Juckreiz und es entstehen Rötungen oder sogar Bläschen. Bevorzugte Stellen sind hinter den Ohren, Hinterkopf und Nacken.
Durch ständiges Kratzen können sich Bakterien ansiedeln, was gelegentlich zusätzliche Infektionen auslöst. Regional können die Lymphknoten angeschwollen sein.

Behandlungsempfehlungen:

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