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COVID-19 Tests (Stand 21.10.2020)

COVID-19 Tests (Stand 21.10.2020)

Virusnachweis durch Rachenabstrich

Ein diagnostischer Test soll nur durchgeführt werden, wenn eine Person Symptome aufweist.

Bei einem positiven Testergebnis muss die Isolation weitergeführt werden für mindestens 10 Tage, wovon man die letzten 48 Stunden ohne Symptome gewesen sein muss. Sonst verlängert sich die Isolation entsprechend.

Bei einem negativen Testergebnis muss sie Isolation bis 24 h nach Abklingen der Symptome weitergeführt werden.

Es ist aktuell kein Test verfügbar, mit dem sich die Infektion während der Inkubationszeit nachweisen lässt. Bei einer asymptomatischen Person schliesst ein negativer Test das spätere Auftreten der Krankheit nicht aus und ist nicht indiziert. Der Test könnte Personen, die auf das Auftreten von Symptomen achten müssen, in falscher Sicherheit wiegen.

Da bei einer Person, die keine Symptome aufweist, nicht sicher ausgeschlossen werden kann, dass sie in den nächsten Tagen an COVID-19 erkranken könnte, kann auch kein dementsprechendes ärztliches Attest ausgestellt werden.

Antikörpertests

Mit serologischen Tests lassen sich spezifische Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus (COVID-19-Erreger) im Blut nachweisen, was darauf hindeutet, dass die getestete Person infiziert wurde und als Reaktion darauf spezifische Antikörper entwickelt hat. Die derzeit verfügbaren serologischen Tests sind für die Diagnose einer akuten Infektion nicht geeignet. Zudem ist noch nicht bekannt, ob es sich bei den nachgewiesenen Antikörpern um  Marker einer schützenden Immunität handelt und ab welchem Zeitpunkt nach der Infektion diese Antikörper nachweisbar sind. Serologische Tests sind derzeit Gegenstand von Forschungsarbeiten, die ermöglichen sollten, ihren Nutzen bald genauer zu ermitteln sowie Empfehlungen zu ihrem Einsatz und zur Interpretation der Testergebnisse abzugeben. Vorerst können diese Tests nicht empfohlen werden.

Auch viele Schnelltests sind noch nicht umfassend geprüft worden. Diese Prüfung erfolgt derzeit in Laboratorien in der Schweiz und im sonstigen Ausland. Die Ergebnisse sollten bald ermöglichen, ihre Aussagekraft zu klären und Empfehlungen zu ihrer Verwendung und Interpretation abzugeben. Vorerst können auch sie nicht empfohlen werden.

Es ist wahrscheinlich, dass infolge einer Infektion mit SARS-CoV-2 entwickelte Antikörper die betroffene Person vor einer Reinfektion schützen. Allerdings ist weder die Dauer des Schutzes noch die zur Verhinderung einer Reinfektion erforderliche Höhe der Antikörpertiter bekannt. Daher ist wichtig, dass auch Personen mit Antikörpern gegen SARS-CoV-2 die Hygiene- und Verhaltensregeln weiterhin befolgen.