Tierverkehrskontrolle

Die Regelungen im Tierverkehr haben zum Ziel, Seuchen zu verhüten und im Seuchenfall eine effiziente Seuchenbekämpfung zu ermöglichen. Die Tierverkehrskontrolle fördert das Vertrauen bei Konsumentinnen und Konsumenten und ist eine Voraussetzung für den Zugang zu ausländischen Märkten.

Grundlage der Tierverkehrskontrolle ist die Registrierung aller Betriebe bzw. Tierhalter und – soweit angezeigt – die Kennzeichnung der Tiere.

Die Registrierung von Betrieben bzw. Haltern ist erforderlich für:

a) Betriebe, in denen Klauentiere (Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Damhirsch) gehalten werden,
b) Betriebe, in denen Equiden, Hausgeflügel, Fische oder Bienen gehalten werden und
c) Hundehalter.

Halter und Eigentümer von Tieren haben je nach Tierart spezifische Pflichten und Aufgaben.


Klauentiere

Jeder Besitzer von Klauentieren muss ein Tierverzeichnis führen und seine Tiere kennzeichnen und identifizieren.

Wird ein Klauentier in einen andern Betrieb verbracht, muss ein Begleitdokument erstellt werden. Dieses Dokument begleitet das Tier während des Transportes und muss auf dem Bestimmungsbetrieb aufbewahrt werden.

Die Meldung von Geburten, Zu- und Abgängen und Schlachtungen von Rindvieh an die Tierverkehrsdatenbank ermöglicht die Rückverfolgung eines Tieres bis zum Geburtsbetrieb.


Equiden (Pferde, Ponies, Esel, Maulesel und Maultiere)

Halter und Eigentümer von Equiden haben seit dem 1. Januar 2011 spezifische Registrierungs- und Meldepflichten. Das Internetportal "Agate", das Portal für Landwirtschaft, Tiere und Nahrungsmittel, bietet anschauliche Informationen zur Equidenregistrierung.


Weitere Informationen

Technische Weisungen/Meldungen über den Tierverkehr bei Klauentieren

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