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Wasserrahmenrichtlinie

Mit der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gibt die Europäische Union seit dem Jahr 2000 einen Ordnungsrahmen für einen koordinierten Schutz und eine koordinierte Bewirtschaftung der Oberflächengewässer und des Grundwassers vor. 2007 wurde die WRRL in das EWR-Abkommen übernommen und 2011 mit einer Änderung des Gewässerschutzgesetzes (GSchG) in nationales Recht umgesetzt. Mit der WRRL wird in der EU ein ganzheitlicher, integrierter Ansatz zum Schutz der Gewässer und des Wassers als Ressource verfolgt.

Bewirtschaftungsplan und Massnahmenprogramm

Am 29.10.2019 hat die Regierung den Entwurf des Berichtes „Bewirtschaftungsplan und Massnahmenprogramm nach Wasserrahmenrichtlinie“ verabschiedet.

Der Bewirtschaftungsplan präzisiert und aktualisiert die Inhalte der Bestandsaufnahme aus dem Jahre 2015. Dazu wurden die verschiedenen Qualitätskomponenten für die Beurteilung des ökologischen und chemischen Zustandes der Gewässer vertieft untersucht und bewertet. Eine wichtige Grundlage für die Bewertung der Gewässer ist die Festlegung des natürlichen Referenzzustandes für die verschiedenen Qualitätskomponenten. Im Massnahmenprogramm werden die erforderlichen Massnahmen dargestellt, die für die Erreichung und Einhaltung der Umweltziele „guter ökologischer und chemischer Zustand“ oder „gutes ökologisches Potenzial“ notwendig sind.
 

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Bestandsaufnahme und Überwachungsprogramm

Am 28.04.2015 hat Liechtenstein den Bericht „Bestandsaufnahme und Überwachungsprogramm“ vorgelegt. Der Bericht gibt einen Überblick über den Zustand der Oberflächengewässer und des Grundwassers. Zudem geht er auf die wirtschaftliche Bedeutung von Wasser ein. Der Bericht umfasst des Weiteren ein Überwachungsprogramm und eine Einschätzung, ob die ökologischen Qualitätsziele erreicht werden können und dient als Grundlage für den Bewirtschaftungsplan und das Massnahmenprogramm.