Littering

Littering bezeichnet das achtlose, unachtsame  Liegenlassen und Wegwerfen von Abfällen im öffentlichen Raum (Haltestellen, Parkanlagen, Trottoirs, Bahnhöfe, Schulhausareale, Badiwiesen, etc.). Das Littering verursacht jährlich hohe Kosten. Über 150 Millionen Franken werden jährlich schweizweit aufgewendet, um die öffentlichen Räume vom Littering zu säubern, Tendenz steigend. Dahinter stehen verschiedene Entwicklungen, wie etwa die Zunahme von Mobilität und Unterwegskonsum. Auch der Nutzungsdruck für Freizeitaktivitäten hat stark zugenommen.

Die Littering-Toolbox liefert nötige Grundinformationen zum Thema, fasst die Erfahrungen und Best Practice aus verschiedenen Kantonen und Gemeinden zusammen und fördert die Vernetzung der Akteure und Akteurinnen.

Die Toolbox ist ein Resultat der Anti-Littering-Kampagne des Kantons Thurgau. Bei der Ausarbeitung und Finanzierung des neuen, ganzheitlich orientierten Tools haben die Kantone Thurgau, Zürich, St. Gallen, Solothurn, Schwyz, Glarus, Zug und das Fürstentum Liechtenstein sowie die Stadt Zug mitgewirkt, mit Beteiligung auch des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), der Konferenz der Vorsteher der Umweltämter (KVU) sowie der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) und der Fachorganisation „Kommunale Infrastruktur“ des Gemeinde- und Städteverbands. Die Toolbox richtet sich an Entscheidungsträger aller politischen Ebenen. Die Toolbox enthält keine fertigen Konzepte, aber sie stellt Werkzeuge und Empfehlungen für Massnahmen zur Verfügung, die situationsbedingt zugeschnitten werden können.  Je mehr Akteure ihre Erfahrungen einbringen, sich vernetzen und von einander lernen, desto wirkungsvoller wird das Instrument.

Littering Toolbox

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