Kulturgüterregister

Das Gesetz über den Schutz, die Erhaltung und die Pflege von Kulturgütern (KKG) vom 9. Juni 2016 sieht in Art. 31ff. vor, dass das Amt für Kultur ein Kulturgüterregister zu führen hat, in das u.a. Kulturgüter aufgenommen werden, die zum kulturellen Erbe Liechtensteins gehören, von nationaler Bedeutung sind und sich in Liechtenstein befinden.

Das Register enthält eine genaue Beschreibung jedes aufgenommenen Kulturguts sowie Angaben zu Herkunft, Eigentums- und Nutzungsrecht, Aufbewahrungs- oder Standort und Gattung.

Das Kulturgüterregister ist öffentlich, soweit es unbewegliche Kulturgüter betrifft. Wer ein berechtigtes Interesse glaubhaft macht, hat Anspruch darauf, dass ihm Einsicht in das Kulturgüterregister gewährt und ihm daraus ein Auszug erstellt wird.

Das Kulturgüterregister ist aktuell erst im Aufbau begriffen und steht daher noch nicht zur Verfügung.

Geschützte Kulturgüter

Seit 1950 wurden in Liechtenstein rund über 300 Kulturgüter unter Denkmalschutz gestellt. Dazu gehören bewegliche Kulturgüter (etwa Altäre, Urkunden, Kirchenschätze) und unbewegliche (Kirchen, Kapellen, Fabriken, Bauernhäuser und dergleichen).

Das Verzeichnis  der geschützten Kulturgüter ist auch über den geschützten Bereich der Geodateninfrastruktur Liechtenstein (Ansicht\Diverse\Denkmalschutzobjekte) einsehbar und soll interessierten oder mit Bautätigkeit befassten Personen eine möglichst rasche Information über bedeutende Kulturobjekte gewährleisten. Hier finden Sie das Beispiel der Gemeinde Vaduz.

Geschützte Kulturgüter nach Gemeinden (Stand 2020):

Der archäologische Perimeter des Fürstentums Liechtenstein gibt in der Geodateninfrastruktur Liechtenstein Auskunft über bekannte und über vermutete Fundgebiete. Er soll die Planung und Ausführung von Bauvorhaben in einem archäologischen Funderwartungsgebiet erleichtern.

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