Wärmedämmung

Energetische Sanierungen bei Altbauten werden gefördert.

Die Förderbeiträge betragen 2`000.- bis 200`000.- CHF und berechnen sich in Abhängigkeit der Einzelbauteile sowie deren Fläche. Die Höhe der zu erwartenden Förderungen kann mit unten stehender Tabelle selbst abgeschätzt werden. Förderbeiträge werden je Massnahmenkategorie nur einmal ausgerichtet.

Dokumente/ Tools/ Karten

Förderantrag Wärmedämmung-PDF, Stand 01.03.2020
  oder Onlineschalter
Bauabschlussbescheinigung WD Bauabschluss, 19.05.2020
Lageplan Amtliche Vermessung, Landeskarte, Luftbilder
Gemeindeförderung Förderbroschüre
Baubewilligung Amt für Bau und Infrastruktur

Förderhöhe

a.) Wand und Boden zu Aussenluft  70.- CHF/m2
  • U-Wert ≤ 0.2 W/m2K und
  • Fenstersanierung oder Bestandsfenster Uw ≤ 2.0 W/m2K  
 
b.) Fenster/ Aussentüren 70.- CHF/m2
  • Uw ≤ 1.1 W/m2K und Ug ≤ 0.7 W/m2K und
  • Aussenwandsanierung od. Bestandsaussenwand U-Wert ≤ 0.4 W/m2K
 
c.) Dach 55.- CHF/m2
 
d.) Decke gegen unbeheizt (Estrichboden): 30.- CHF/m2
 
e.) Innenwand zu unbeheizt 45.-CHF/m2
 
f.) Wand/ Boden zu Erdreich/ unbeheizt 45.- CHF/m2
  • U-Wert ≤ 0.3 W/m2K zu Erdreich
  • U-Wert ≤ 0.25 W/m2K zu Erdreich bei Bodenheizung
  • U-Wert ≤ 0.4 W/m2K zu unbeheizt 

Gemeindeförderung

Die Gemeinden in Liechtenstein leisten zusätzlich einen individuellen Beitrag zu den staatlichen Förderungen. Zusätzlich zu der Landesförderung erhalten Sie von den meisten Gemeinden eine Förderung von bis zu 100% der Landesförderung bis zur jeweiligen Höchstgrenze. Bitte fragen Sie in Ihrem konkreten Fall direkt bei Ihrer Gemeinde an.

Vorbehaltlich etwaiger Änderungen, welche die Gemeinden vornehmen, finden Sie die Fördersätze / Gemeindehöchstgrenzen/ etc. meist auf deren Webseiten in der Förderbroschüre: weiterlesen...

Auflagen/ Voraussetzungen

Mindestförderhöhe

Die Fördermassnahme muss so umfangreich sein, dass sie den Förderbeitrag von 2`000 CHF erreicht.

An- und Umbauten/Nutzungsänderungen

Bei Umbauten werden nur bestehende Flächen, welche energetisch saniert werden, gefördert. Massnahmen werden gem. Art. 4 Abs. 2a EEG nicht gefördert, wenn sie aufgrund anderer gesetzlicher Vorschriften zwingend vorzukehren sind. Dies betrifft die Erstellung neuer Flächen (z.B. Anbau oder Dachaufstockung) und Nutzungsänderungen von vorher unbeheizten Räumen in neu beheizte Räume (z.B. Dachboden oder Schopf in neu Wohnnutzung).

Baujahr

Gefördert werden nur Gebäude mit einer Baubewilligung vor dem 30. März 1993.

Verwirkung des Anspruches

Der Anspruch auf Ausrichtung von Förderbeiträgen erlischt, wenn mit den Massnahmen begonnen wird, bevor eine rechtskräftige Zusicherung der Förderbeiträge vorliegt.

Projektverfasser/in

Die Förderbeiträge werden nur dann ausgerichtet, wenn eine fachkundige Planung und Ausführung der Massnahmen gewährleistet ist.

Befristung

Die Zusicherung der Förderung ist gemäss Art. 25 EEG befristet. Die Massnahme ist binnen eines Jahres ab der Entscheidung über die Gewährung von Förderbeiträgen zu beginnen und binnen zwei Jahren abzuschliessen.

Zwingende andere Vorschriften

Die Massnahme wird nicht gefördert, wenn sie  aufgrund anderer gesetzlicher Vorschriften gem. Art 4. Abs. 2a) EEG zwingend vorgeschrieben ist (z.B. Überbauungsplan, Klimaanlage, Schwimmbadbeheizung, Umnutzung etc.).

Ansprechpersonen