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Zurückziehen einer Anzeige

Aufgrund der Menge der in Frage kommenden Delikte wurden hier lediglich einige Beispiele angeführt.

Handelt es sich um ein Offizialdelikt (wie z.B. Körperverletzung, Nötigung, Sachbeschädigung, Diebstahl, Betrug, Vergewaltigung, Tierquälerei, Urkundenfälschung etc.) so ist die Staatsanwaltschaft nach Erlangen der Kenntnis über den strafbaren Sachverhalt verpflichtet, diesen zu prüfen bzw. zu verfolgen. Daher kann die Anzeige nicht mehr zurückgezogen werden.

Ausnahmen:

  • Antragsdelikte wie z.B. sexuelle Belästigung

    Diese Delikte können vom Staatsanwalt nur verfolgt werden, wenn ein Antrag der verletzten Person vorliegt. Dieser Antrag kann mündlich bei der Landespolizei oder schriftlich bei der Liechtensteinischen Staatsanwaltschaft zurückgezogen werden. Hier kann der Verletzte oder Geschädigte entscheiden, ob die Tat strafrechtlich verfolgt werden soll oder nicht. Wird der Antrag zurückgezogen, wird das Verfahren eingestellt.
  • Ermächtigungsdelikte wie z.B. Hausfriedensbruch

    Für die Verfolgung dieser Delikte benötigt die Staatsanwaltschaft die Ermächtigung des Verletzten oder Geschädigten. Auch hier kann die Ermächtigung, wie bei den Antragsdelikten geschildert, zurückgezogen werden.