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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
27.12.2021

Für den besseren Schutz von Zivilpersonen in bewaffneten Konflikten

Geneva Call erhält im Jahr 2021 für die beiden Programme zum Schutz von Frauen vor sexueller Gewalt und von Kindern bzw. Kindersoldaten in bewaffneten Konflikten je CHF 30‘000. Geneva Call unterstützt dabei nicht-staatliche, bewaffnete Gruppierungen zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts und internationaler Menschenrechtsstandards anhält. Angesichts der grossen Zahl an internen Konflikten mit verschiedenen bewaffneten Akteuren wird dieses Engagement immer wichtiger. Grösstenteils handelt es sich bei vielen bewaffneten Akteuren um nicht offizielle Streitkräfte, die sich an die internationalen Standards nicht gebunden fühlen. Mit dem liechtensteinischen Beitrag wird Geneva Call ermöglicht, mit einer einer Vielzahl von Gruppierungen zur Vermeidung der Rekrutierung von Kindersoldaten sowie zur Vermeidung von sexueller und geschlechterbasierter Gewalt in einen vertraulichen Dialog zu treten und Abhilfe zu schaffen.

Liechtenstein unterstützt Geneva Call seit 2008 und stellt im Jahr 2021 auch einen allgemeinen Beitrag über CHF 20'000 zur Verfügung.